Wir machen wieder Winterpause!

Ab sofort ist unser Museum wieder in der Winterpause! Wir haben nun Zeit die Ausstellung umzustellen, zu verändern und optimieren oder einfach nur in Ruhe über Kontextualisierung u. a. nachzudenken. Wir öffnen wieder am Sonntag, 1. März 2020, von 11 – 17 Uhr.

 

Sonderöffnungen sind nach Vereinbarung für Gruppen möglich, bitte wenden Sie sich an guide@museum-huertgenwald.de .

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Aktueller Pressespiegel

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Lesung und Vortrag

Sonntag, 03.11.2019, 11:30 Uhr
Lesung von Olaf Müller aus seinem Buch "Allerseelenschlacht"

Sonntag, 24.11.2019, 17:00 Uhr
Vortrag von Dr. Horst Wallraff, Dürener Stadtarchiv, zur Zerstörung von Düren am 16.11.1944

Eintritt frei, Spenden erbeten.

Erinnerungskultur zum Kriegsgedenken

v.l.: CDU-Kreisfraktionsvorsitzender Karl Schavier, Pater Laurentius U. Englisch ofm, BM Axel Buch, OV Ulrich Hallmanns, Vorsitzender Rainer Valder, Kreiskulturausschussvorsitzende Käthe Rolfink, Dr. Ralf Nolten MdL, Renold Quade, Foto: Stefan Lieser
v.l.: CDU-Kreisfraktionsvorsitzender Karl Schavier, Pater Laurentius U. Englisch ofm, BM Axel Buch, OV Ulrich Hallmanns, Vorsitzender Rainer Valder, Kreiskulturausschussvorsitzende Käthe Rolfink, Dr. Ralf Nolten MdL, Renold Quade, Foto: Stefan Lieser

Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der Allerseelenschlacht '44

Vossenack. Am 2. November 2019 jährte sich die als „Allerseelenschlacht“ bekannt gewordene kriegerische Auseinandersetzung der amerikanischen Armee mit der deutschen Wehrmacht im Hürtgenwald zum 75. Mal. Diese längste und verlustreichste Auseinandersetzung an der Westfront am Ende des Zweiten Weltkriegs und die Abwehrmaßnahmen der Deutschen führten dazu, dass sich der Krieg deutlich verlängerte und das Leiden und Sterben – auch in den Konzentrationslagern – weiter ging. An diesem erinnerungswürdigen Tag wurde der vielen Opfer dieser sinnlosen Schlacht im Hürtgenwald als Folge des Vernichtungskrieges Hitlers und auch der zahlreichen weiteren Kriege in der ganzen Welt gedacht – der Geschichtsverein Hürtgenwald e.V. setzte damit ein Zeichen für Frieden und Menschlichkeit in der Welt mit der deutlichen Botschaft „Nie wieder Krieg!“.
Im Mittelpunkt dieser kleinen und würdevollen Veranstaltung stand das Ringen um den Frieden, die Verdammung des Krieges, und das Totengedenken. Der Vorsitzende Rainer Valder begann seine Begrüßungsansprache mit einem beeindruckenden Zitat aus einem Aufsatz von Heinrich Böll vom 19.05.1967, „You enter Germany“, gerade einmal 22 Jahre nach Kriegsende, das in seiner Interpretation mündete „Die Menschheit wird einfach nicht klüger“, womit eine Verbindung bis in die Gegenwart gezogen wurde. Er erinnerte daran, dass die Allerseelenschlacht bereits 75 Jahre her sei, sich aber ähnliche Schlachten andernorts seither unzählige Male grausam wiederholt hätten, dabei Leid, Verstümmelung und Tod brachten und ganze Menschheitsgenerationen für immer traumatisierten. Rainer Valder schloss seine Rede mit einem Zitat von John F. Kennedy, dem 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika: „Wenn die Menschheit nicht den Krieg beendet, so wird der Krieg die Menschheit beenden!“
Bürgermeister Axel Buch rang mit sich, dem Grauen und der Frage, wie das menschliche Versagen thematisiert werden kann. Seine freie und sehr persönliche Rede war sehr authentisch angesichts der Toten, Verletzten, Verstümmelten und Vermissten im Hürtgenwald. Er dankte dem Geschichtsverein Hürtgenwald e.V. für die Ausrichtung der Veranstaltung, was im Grunde Sache der Gemeinde Hürtgenwald gewesen wäre.
Franziskanerpater Laurentius U. Englisch ofm sprach offene Worte und Gedanken zu aktuellen Rüstungsausgaben, Kriegen, Hunger und Not durch kriegerische Konflikte, Abgrenzung und Ausgrenzung von Flüchtlingen in der ganzen Welt. Dabei grub er tief, um die menschlichen Konstanten, die falsche „Programmierung“ herauszuarbeiten, die Fremdbestimmung. Fast wie Büchner in „Woyzeck“ kam er zu dem Schluss „Eigentlich müssten wir am Menschen irre werden.“

Dieses wahrnehmbare Ringen der drei Redner mit dem Unvorstellbaren, das leider auch heute noch täglich passiert, das war es, was im Mittelpunkt dieser gut strukturierten Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der Allerseelenschlacht stand.

Das Blechbläser-Quintett EIFELBLECH unter der Leitung von Renold Quade bot einem dem Anlass angemessenen musikalischen Spannungsbogen klassischer und populärer Musik dar.

Offene Führungen in der Erinnerungslandschaft

Details zu den Offenen Führungen 2019
Programm Gedenkjahr 2019 offene Führung
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Kunstausstellung "Du sollst nicht töten!"

Eines der zehn Gebote "Du sollst nicht töten" ist aktueller denn je. Überall auf der Welt werden Menschen zu Opfern von Gewalt und Terror. Der Künstler und Franziskanerpater Laurentius U. Englisch ofm offenbart dem Betrachter durch seine Deutebilder die schonungslose Wahrheit über die Sünden der Menschheit.

Zur Ausstellungseröffnung ist der Künstler anwesend, die Ausstellung ist zu sehen vom 1. bis 29.11.2015, sonntags von 11 bis 17 Uhr.

Zehn neue Audio-Guides deutsch/englisch

Im Museum sind ab sofort zehn Audio Guides (deutsch/englisch) im Einsatz, die vor geraumer Zeit vom RWE gestiftet worden sind.
Das Foto zeigt Projektleiter Christoph Nelles, der mit seinem Team in mehrmonatiger ehrenamtlicher Arbeit das Projekt zum Erfolg geführt hat. Sprecher ist Mitglied Thomas Will.

Herzlichen Dank allen Beteiligten!

Museum Hürtgenwald 1944 und im Frieden

Herzlich Willkommen!

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Dokumentations-Ausstellung

in Hürtgenwald-Vossenack.

Zur Erinnerung und Mahnung wird mit Dokumenten, Fotos und mit militärischen Exponaten als materielle Zeitzeugen, die nach dem Weltkrieg durchweg im Hürtgenwald gefunden wurden, in dieser Ausstellung "Die Allerseelenschlacht des Jahres 1944 und ihre Folgen" über die unselige Phase der Heimatgeschichte von Hürtgenwald berichtet.

Diese Schlacht nahm Tausenden jungen Menschen ihre Zukunft; sie zerstörte Dörfer, das Land, die Wälder; sie brachte der Bevölkerung Leid und Schaden.

Eine neue interessante Ausstellung befasst sich mit den Ereignissen der verheerenden Waldbrände nach dem 2. Weltkrieg im Hürtgenwald und mit der Evakuierung der Zivilbevölkerung.

Museum Hürtgenwald 1944 und im Frieden im Sommer 2012
Museum Hürtgenwald 1944 und im Frieden im Sommer 2012